Wunschformulierung
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Hier soll anhand von Beispielen näher erläutert werden, was geschieht wenn
Wunschformulierungen einen Zwang enthalten.
Der Mensch hat von Gott den freien Willen erhalten, und dieser freie Wille
kann von keinem anderen Menschen genommen werden.
Was geschieht nun aber, wenn jemand eine Formulierung benutzt, die in diesen
freien Willen eingreifen will, wie zb:
"Person
XY soll sich [auf bestimmte Art] verhalten."
"Person XY soll [etwas bestimmtes] tun."
"Person XY ist ab jetzt ein lieber Mensch."
"Alle Menschen sind finanziell, materiell
und spirituell reich und wohlhabend."
Alle diese Formulierungen üben einen Zwang, auf Andere aus.
Sie verstoßen also gegen das Gesetz des freien Willens (außer
natürlich wenn
der Andere vorher gefragt wurde und einverstanden ist!).
Nun muß man also schauen, was hinter diesen
Formulierungen
eigentlich für unbewuste Wünsche stecken, und Sie werden es unschwer
erkennen, bei all diesen obigen Formulierungen ist es immer etwas mit Zwang
ausüben wollen:
Man will daß XY jetzt lieb ist, und nicht mehr böse sein darf, was ja eine
Einschränkung der Möglichkeiten des Betreffenden ist, ein Macht-ausüben-wollen-Spiel
darstellt.
Genauso die anderen Beispiele.
Alle Menschen sind finanziell reich und wohlhabend - klingt ja zunächst nach
einer guten und edlen Wunschformulierung. Jedoch: Was ist mit dem, der arm
sein will ? der sich nichts aus Reichtum macht ? der
glücklich mit ganz wenig ist ? - Auf diesen übt ein solcher
Wunsch einen großen Zwang aus.
Nun - wir wissen, daß der Schöpfergott einen jeden Wunsch erfüllt !
Was ist nun aber das eigentlich tiefere Wunschbild bei solchen Formulierungen
wie die obigen Beispiele ?
Man könnte das symbolische Bild etwa wie folgt skizzieren:
Aus der Fülle aller Möglichkeiten (zb: XY ist böse / XY
ist lieb / XY
ist neutral / etc..) wird die Person auf eine Möglichkeit (XY ist lieb) begrenzt.
Ein Bild
welches mit solchen Formulierungen verknüpft ist, ist also daß aus der
Menge vieler Möglichkeiten eine begrenzte Menge weniger Möglichkeiten
wird.
Natürlich sind auch noch viele andere innere Bilder und Symbole
mit den obigen Formulierungen verknüpft. Jedoch wirken die Bilder am stärksten,
die mit viel emotionaler Energie aufgeladen sind. Und das sind eben meist
die Themen Zwang und Macht-Mißbrauch. Diese Emotionen stellen die
Energie zur Verfügung, die notwendig ist, damit sich etwas manifestiert.
Da alles was man aussendet wieder zu einem zurück kommt, wird sich genau
dies auch im eigenen Leben manifestieren:
Der Betreffende wird vielen seiner
Möglichkeiten beraubt.
In unserer heutigen Zeit hängt die Anzahl
der Möglichkeiten,
die ein Mensch hat, sehr stark ab von der Geldmenge die er zur Verfügung
hat. Darum ist die Folge solcher Formulierungen oftmals, daß sich ein
Geldmangel ins Leben des Betreffenden schleicht. Alternativ können sich
natürlich
auch allerlei andere Einschränkungen und Behinderungen im Leben des
Betreffenden manifestieren, aber durch Geldmangel werden die Möglichkeiten,
die ein Mensch hat, am häufigsten eingeschränkt.
Zusammenfassung:
Wer andere arm (an Möglichkeiten) macht wird
selber arm.
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